Hallenbad Karlsfeld, Karlsfeld bei München: Techn. Bestandsaufnahme u. Sanierungsstudie

Beratung , Technische Sanierungsstudie (2013)

Das Hallenbad Karlsfeld wurde bereits im Jahr 1998 teilsaniert. In den technischen Gewerken wurden diverse Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt, jedoch bestehen grundlegende Problemstellungen, die über reine Reparaturarbeiten hinaus gehen.

 

Das Ziel der technischen Sanierungsstudie war es festzustellen, in welchem technischen Zustand sich die Gesamtanlagen befindet. Weiterhin soll aufgezeigt werden, mit welchen Maßnahmen/Aufwendungen für Instandsetzung und/oder Umbau zukünftig ein nachhaltiger technischer Betrieb sichergestellt werden kann.

 

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Am 25.9.2015 berichtete der Merkur über die Ergebnisse unserer Arbeiten:

 

"Die Technik im Karlsfelder Hallenbad ist in einem guten Zustand, sagen Fachleute. Dennoch müssen allein hier über 700 000 Euro investiert werden. Und dann kommen noch bauliche Mängel hinzu. Vor allem das Hallendach muss in Ordnung gebracht werden - schnellstmöglich.

 

Für sein Alter schaut das Karlsfelder Hallenbad gut aus. Die Anlage sei in einem guten Zustand, werde gut gepflegt, die Technik stehe „auf soliden Grundpfeilern“, sagten Andreas Debus und Thomas Hein von der Fachfirma Kannewischer im Bauausschuss des Gemeinderats. Doch für Hochstimmung war in der Sitzung am Donnerstagabend kein Anlass. Denn die Firma Kannewischer hat allein für die Instandsetzung und Modernisierung der Technik im Gebäude eine Investitionssumme von 723 000 Euro ermittelt - trotz des unterm Strich guten Zustands. Rund 300 000 Euro Kosten verursacht allein die schadhafte Lüftung.

 

Die Gemeinde Karlsfeld wird sehr viel mehr als gut 700 000 Euro ins 1971 eröffnete und zuletzt Ende der 90er Jahre sanierte Bad stecken müssen. Es geht nicht nur um die Technik, sondern auch um die Optik und den baulichen Zustand des Bades.

 

„Der Eingangsbereich und die Wegeführung im Bad sind eine Katastrophe“, sagte Andreas Debus von der Firma Kannewischer. Auch der Außenbereich, der Parkplatz und „andere optisch relevante Bereiche“ sollten aufgehübscht und die Fliesen ausgetauscht werden.

 

Der bauliche Zustand des Hallenbads ist gut - sieht man vom Hallendach ab. Das Dach mit den Abläufen ist undicht, die abgehängte Decke darunter ist deshalb von Wasserschäden verformt. Debus riet dringend, die Decke von einem Statiker genau untersuchen zu lassen. „Wir kennen Bäder, in denen die Decken runtergekommen sind“, sagte Debus.

 

Diese Aussage schreckte die Ausschussmitglieder auf. Ein Mitarbeiter der Bauverwaltung teilte jedoch mit, dass erste Untersuchungen schon stattgefunden haben. Bürgermeister Stefan Kolbe versicherte, dass Dach und Decke schnell in Ordnung gebracht würden."

 

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